Baumart: Ahorn (in der Regel: Bergahorn und Spitzahorn)

Farbe: weiß bis cremefarbig, erhält über die Zeit durch Lichteinwirkung einen leichten Gelbstich

Härte: hartes und dichtes Holz

Charakteristika: eine einheitlich feine gleichmäßige Struktur, manchmal wellenförmig schimmernd (Riegelwuchs oder fiddle back maple – das Holz ist besonders im Geigenbau gesucht) und Vogelaugenmaserung, eine gepunktete (wie viele kleine Augen) Struktur, die sehr begehrt im Möbelbau ist.

Kernholzbildung: der Ahorn ist ein Splintholzbaum bzw. Holzart mit verzögerter Kernholzbildung, d.h. zwischen Splint- und Kernholz ist kein farblicher/chemischer/physikalischer Unterschied feststellbar. Bei alten Bäumen kann es jedoch zu Falschkernbildung kommen, d.h. durch Lufteinschlüsse (z.B. über Wunden) kann es zu farblichen Verfärbungen im Holz kommen welche teilweise bis dunkelbraun gehen können.

Psychologische Entsprechung: Er übt schweigende aufrichtige Zurückhaltung auf den Menschen aus und strahlt eine gewisse Weisheit aus. Der Ahorn ist der Baum der Besinnung. Er bildet den ruhigen Gegenpol zu unserer hektischen Zeit. Ahornholz ist ruhig, dauerhaft, energiereich, langmütig und ausgesprochen hart. 

Seine Energie wirkt fein und mit Distanz. Er ist besonders für Menschen geeignet, die in ihrem Alltag gestresst sind und zu Überhitzung durch ihr Lebenstempo neigen. Er bringt Ruhe und einen klaren Kopf, der nötig für einen überbordenden Stundenplan oder zu viel Termine ist.

Früher wurden oft die Wirtshaustische aus Ahorn gefertigt um die Gemüter der Gäste ruhig zu halten. Sie haben wohl so manche Rauferei verhindert. 

In der Volksmedizin ist die kühlende Wirkung des Ahornbaumes gut bekannt. Er kommt bei Entzündungen, Insektenstichen oder geschwollenen Füßen zum Einsatz. Eben immer, wenn zu viel Hitze im Körper ist werden gequetschte frische Ahornblätter aufgelegt. 

Eigenschaften: nicht Witterungsbeständig, deswegen nur für Innen geeignet. Hartes, festes und elastisches Holz mit hoher Abriebfestigkeit. Es ist gut zu drechseln, zu schnitzen und zu biegen.

Eignung/Verwendung: ideal für Möbelbau wie Tischplatten, Regalsysteme, Parkett, Treppenbau (Stufen und Handläufe), Furniere, Intarsien, Küchenutensilien, Schneidbretter, Drechselerzeugnisse (z.B. Schachfiguren), Bildhauerarbeiten, Musikinstrumente (besonders im Geigenbau), Biegeformteile, Meß- und Zeichengeräte, Schuhmacherleisten, Sportgeräte, Gewährschäfte, Modellbau.

Wert/Verfügbarkeit: normaler Ahorn ist im mittleren Preissegment der Laubhölzer

Schnittzeitpunkt in der Baumpflege:  im Sommer (von etwa Mai bis August), nach dem vollen Blattaustrieb

Abschottungsverhalten: gut

Schnittausführung und Wundverschluss: nach aktuellem Leitfaden ZTV Baumpflege, vor Astring bis (soweit möglich) max. 10 cm Durchmesser, kein Wundverschluss (da wirkungslos).

Quellenangaben der Informationen:

  • Eigene/s Erfahrungen/Wissen und Unterlagen aus meinem Holzwirtschaftsstudium an der FH Rosenheim
  • Einheimische Nutzhölzer (Loseblattsammlung) Autoren D. Grosser und W. Teetz. CMA, Bonn-Herausgeber –Holzabsatzfonds-Bonn 1998
  • Buch Volker Drolshagen/Karin Hoffmann: Die Sprache der Bäume (1997)
  • Website https://www.everyday-feng-shui.de

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Dipl. Holzbetriebswirt, ASBaum I, SKT A/B

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